Für die Meisten ist der Prosecco einfach ein italienischer Sekt. Prosecco ist
in Wirklichkeit eine Rebsorte, die aus dem gleichnamigen Ort in der Nähe
von Triest stammt. Sie gedeiht aber am besten in der idealen Lage und
dem Mikroklima von Conegliano und Valdobbiadene, Provinz Treviso.
Aus dieser Traubensorte werden mehrere Weinvarianten gekeltert: die
stille Version, der Frizzante (Perlwein) und der Spumante (Sekt). Der stille
Prosecco, so genannter Prosecco Tranquillo, wird heute fast nur in der
Region Venetien getrunken und bleibt immer noch ein "Muss" für die
Fischrestaurants der Gegend.Aus dem stillen Grundwein werden dann,
durch einen zweiten Gärungsprozess,der Perlwein und der Sekt gewonnen.
Der Prosecco Frizzante wurde früher durch Flaschengärung hergestellt.
Der Unterschied zwischen Frizzante und Spumante macht
sich vor allem beim Druckinhalt bemerkbar. Der Spumante hat
normalerweise mehr als doppelt soviel Kohlensäure wie der Perlwein und
ein etwas höheren Alkoholgehalt. Diese feine, anhaltende und
vollschäumende Prosecco-Variante kostet leider etwas mehr. (Auch
wegen der beim Spumante in Deutschland anfallenden Sektsteuer).
Prosecco, egal ob still, Perlwein oder Sekt, sollte immer jung getrunken
werden. Gut gekühlt können Sie ihn als Aperitif oder zu Vorspeisen und
Fischgerichten als hervorragenden Begleiter trinken.